| Überzeugender
Abschluss des
KulturSommers im BarkauerLand
Das 6. ´Festival der besonderen art´ setzt
nachhaltige Akzente
„Nicht nur der Sommer neigt sich mit seinem
letzten super-sonnigen Aufbäumen seinem Ende
entgegen. Auch der 6. KulturSommer im Barkauer
Land ist vorbei. Mit einem furiosen Bluesfinale
..... das sich locker für die nächste Auflage
qualifiziert hat..., nahm er ...sein Ende. Doch er
kommt wieder - keine Frage," war in letzten
KN-Berichten zu lesen.
In der Alten Meierei am See in Postfeld ging es
im Juni erfolgreich los und dort hat sich auch
ende August/anfang September mit der ,'Nacht des
Flamenco' und dem erstmals 3-tägigen
.Internationalen Festival des Blues' der 6.
KulturSommer abgerundet. Aber vorher ging es quer
durch das BarkauerLand. Und da haben die
zahlreichen Besucher dieses Festivals in der St.
Katharinenkirche, auf der Bothkamper Mühle, im
Ferienhof Kiekut, erstmalig in der Alten
(historischen) Schmiede Barmissen und im kleinen,
aber feinen Restaurant .Köpmann's am See' in
Kirchbarkau, im Wiesenhof Großbarkau, erstmals
auch in Löptin auf dem Hof Seekamp, in der
Kapelle Nettelsee, im Torhaus Wamau und im .Beeksberg'
in Nettelsee Veranstaltungen von hohem Niveau mit
charismatischen Künstlern hautnah erleben
können. Gewachsen aus der 1996 entstandenen und
gleich sehr erfolgreichen ganzjährigen
Veranstaltungsreihe KULTUR-PUR in der Alten
Meierei am See in Postfeld hat sich der
KulturSommer im BarkauerLand einen festen Platz im
Kulturkalender des Landes erworben. So wurde auch
in der sechsten Auflage dieses .Festivals der
besonderen arf „...eine prickelnde Mischung aus
Bewährtem und Neuem kreiert, die landesweit ihre
Fans gefunden hat...," (KN), so wie Gerda
Nehls und Jan Lüth aus Flensburg, die zum
fünften Mal dabei auch gleich wieder in Postfeld
Quartier bezogen haben. Oder Antje und Peter
Karstens aus Hamburg schreiben per Mail: „Guten
Morgen nach Postfeld! Wir waren von dem Konzert am
Wochenende schwer begeistert und hätten gerne
regelmäßig die aktuellen Programme. Nochmals
herzlichen Dank für die gelungene
Veranstaltung!" Es gäbe viele dieser
Eindrücke zu schildern. Stellvertretend sei
dafür noch einmal der Rezensent der KN genannt:
"Keine Frage, das ist etwas Besonderes. So
weit draußen, mitten im Nichts des Barkauer
Landes,
wo sich über einem der frisch geputzte
Sternenhimmel räkelt und sich der Geruch von
Gülle und Wein
zum Landkulturaroma verdichtet, da hält man es
gut aus II!"
Die drei Säulen des KulturSommers:
Das Kulturzentrum Alte-Meierei-am-See-Postfeld
Seit Dez. 1986 ist die
Alte-Meierei-am-See-Postfeld Heimat des
WASDAS-Theaters, ein Aktions-/lmprovisationsTheater,
das sich seit 1981 (bis heute) bundesweit und im
nahen Ausland einen Namen gemacht hat. Mit den
Einnahmen durch diese Spieltätigkeit finanziert
das WASDAS-Theater von Anbeginn die
Kulturtätigkeit in der Alten Meierei am See und
im BarkauerLand, denn: Nur so war es möglich, ein
über das heimische hinausgehendes und
niveauvolles Kulturangebot in unser Region zu
schaffen.
Anfangs hatte die AMaS, einerseits nur als
Probenraum, für die Requisite und als
TheaterWerkstatt für eigene oder GastWorkshops
genutzt, an Konzerten neben der traditionellen
NeuJahrsMatinee noch einige SommerEvents im
Angebot. So gab es schon in den 90ern die ersten
Vorläufer des heutigen KulturSommers mit den
bekannten Eckpfeilern ,A Capella meets...' und
.Festival des Blues'. Über die langjährigen
WASDAS-Auftritte war der freundschaftliche Kontakt
zu vielen Künstlern entstanden, und so wurde ab
1996 der Gedanke verfeinert, die AMaS zum Forum
für KleinKunst und akustische Musik werden zu
lassen: Und so wurden unter der Leitung von
WASDAS-Kultur/Events&Projekte die
ganzjährigen Veranstaltungsreihen Blues Monday
mit anerkannten Größen der nationalen wie
internationalen Bluesszene und Magie Moments -
Kultur im BarkauerLand mit den .WASDAS-Perlen der
KleinKunst' (Kabarett, Chanson, Theater,
Salon-Musik, SchauSpiel, Comedy, Variete...), ALL
THAT JAZZ, Klassik, Flamenco, Klezmer, akustische
Gitarre, Oldies, Folk und Lesungen geboren und die
Alte Meierei am See wurde von der KN sehr schnell
in den Stand einer,KULTUR-OASE' erhoben.
Und: Hat überhaupt jemand ernsthaft damit
gerechnet, dass nach den ersten SommerProgrammen
der Alten Meierei am See in den Jahren 87 bis 97,
(1997 erstmalig mit dem Auftakt „A-Capella meets
Jazz", einigen kleineren Konzerten und zum
Abschluß mit einem BluesKonzert), dass im
Folgejahr der erste KulturSommer in der ganzen
Region mit großem Erfolg laufen sollte und
seitdem dieses SommerFestival nicht mehr
wegzudenken ist!?! (Weitere Info:
www.alte-meierei-am-see.de)
Die KirchenMusik in Kirchbarkau
Die aus dem 13. Jh. stammende St.
Katharinenkirche zu Kirchbarkau, direkt am
Bothkamper See gelegen, gehört zu den
malerischten Dorfkirchen des Landes. Seit der
Restaurierung der MarcussenOrgel (1852) im Jahre
1990 konnte der Bereich der Kirchenmusik wieder
intensiviert werden. Als Schwerpunkte werden
seitdem die Musik im Gottesdienst, die Orgelmusik,
die Chöm, Konzerte mit eigenen Kräften und
Gastkonzerte gesehen. Zudem hat die Kinder- und
Jugendarbeit in der Musik einen hohen Stellenwert.
Aus ihrer Liebe zur Musik haben so schon einige
,mehr gemacht'. In Zusammenarbeit mit anderen
Kirchengemeinden und dem Bildhauer Ingo Warnke,
u.a. eingebettet in den KulturSommer im
BarkauerLand, konnte Wilko Ossoba in den
vergangenen Jahren einige Glanzlicher der
Kirchenmusik präsentieren: So die H-Moll-Messe,
Oratorien von Bach, Händel und Mozart, die erste
,Stummfilmnacht mit Orgelbegleitung' und die
40-stimmige Motette ,Spem in alium' von Thomas
Tallis.
Diese Aktivitäten werden tatkräftig
unterstützt vom mittlerweile schon stattlichen
.Förderkreis der KirchenMusik in Kirchbarkau'
(Info bei Dr. Pietsch 04302-1232 oder Frau
Friederici 04302-577).
Das Projekt Bothkamper Mühle
Eingebettet in die Wogen der Moränenlandschaft
präsentiert sich die Bothkamper Mühle als Ort
kreativer Auseinandersetzung und Begegnung. Seit
Menschengedenken ein Siedlungsplatz, wie Funde
beweisen, ist dieser Ort von der Entwicklung des
Handwerks und der Landwirtschaft geprägt. Die
Mühle, bis in die 50er Jahre in Betrieb, musste
der fortschreitenden Rationalisierung weichen.
Jetzt zeugen Werkzeuge und Kulturgegenstände von
der vergangenen und heutigen Nutzung und werden
zunehmend ergänzt von künstlerischen Exponaten.
Die auf der Mühle oder im Umkreis lebenden und
arbeitenden Künstlerinnen Angelika Eisen, Arno
Falk und Ingo Warnke veranstalteten mit
Künstler-freunden im Sommer 2003 die erste
Sommeraktion, die seitdem fester Bestandteil des
Kultursommers im BarkauerLand ist. — Für den
Zeitraum von 10 Tagen Anfang Juli finden sich im
großen Getreidespeicher und im Außenbereich
freie Künstlerinnen und Kunsthandwerker/-lnnen
verschiedener Sparten ein, um ihre Arbeiten für
den Besucher in besonderer Weise erlebbar zu
machen. Alle Aktiven eint die Aufgabe, das von
Jahr zu Jahr wechselnde Thema in ihre Arbeiten mit
aufzunehmen und neben weiteren Exponaten
umzusetzen. Um das dem jeweiligen Thema
entsprechende Spannungsfeld der Ausstellungen
ranken sich Musik, Tanz und Schauspiel besonderer
Prägung ebenso wie kulinarische Köstlichkeiten.
Zwischen den beiden Wochenenden finden
Workshops zur Gestaltung mit Stein, Holz, Metall
und Ton für Kinder und Erwachsene statt. So
wächst seit einigen Jahren ein künstlerisches,
kreatives Forum heran, welches eine inspirierende
Atmosphäre besitzt und die Besucherinnen wie die
Künstlerinnen in seinen Bann zieht. : ,(Weitere
Info: www.kunst-bothkampermuehle.de)
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